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Jutta Binias-Hildesheim

Steuerungsfähigkeit · Transformation · Interim & Advisory

Steuerungsfähigkeit, aus der Entscheidungen, Umsetzung und bessere Unternehmensleistung werden. Interim Executive für komplexe Transformations-, Integrations- und Steuerungssituationen.

ab sofort
Interim Manager seit: 08/2016
Letzte Profilaktualisierung: 22.09.2026

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Binias Unternehmensberatung, Hamburg

D-20457 Hamburg
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Kurzprofil

Introtext
Ich übernehme Verantwortung, wenn ein Unternehmen etwas erreichen oder verändern muss, das mit der bisherigen Steuerungs- und Entscheidungslogik nicht zuverlässig gelingt – ein Eigentümerwechsel, eine Integration, eine Zentralisierung, ein neues Geschäftsmodell, eine strategische Neuausrichtung – und Strukturen, Interessen oder Konflikte verhindern, dass daraus Entscheidungen, Umsetzung und Ergebnisse werden.

Als Interim Executive, Programmverantwortliche oder Advisor erkenne ich, warum Entscheidungen nicht greifen, Transformationen stocken oder Innovation ausbleibt – auch wenn Strukturen, Verantwortlichkeiten und Programme formal geklärt sind. Die Ursache lege ich nicht vorab fest; sie kann in Governance und Entscheidungsrechten liegen, in Prozessen und Prioritäten, in Interessen und Konflikten oder in informellen Mustern. Ich greife dort ein, wo Entscheidungen, Umsetzung oder Ergebnis blockiert sind. Wo bekannte Lösungen nicht mehr ausreichen, entwickle ich mit dem Management neue Handlungsoptionen und verbinde sie mit den tatsächlichen Steuerungs- und Umsetzungsbedingungen des Unternehmens. Ich arbeite keine vorhandenen Veränderungspläne ab.

Ich habe Unternehmenssteuerung selbst verantwortet und arbeite heute an der Steuerungsfähigkeit anderer Unternehmen. Mein Urteil dafür kommt aus eigener Unternehmensführung: Geschäftsführerin von fünf Tochtergesellschaften eines Konzerns mit Alleinvertretungsbefugnis, Prokuristin der Holding und Mitglied der erweiterten Geschäftsführung, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin Controlling einer Venture-Capital-Gesellschaft, Linienverantwortung für Controlling, Unternehmensorganisation und DV, Interim-Linienverantwortung für Beteiligungscontrolling und Treasury. Die systemische Kompetenz kam hinzu, um auch die Steuerungsbarrieren zu erkennen und zu bearbeiten, die sich nicht allein aus Strukturen, Kennzahlen und Prozessen erklären. Auch in konfliktreichen und unübersichtlichen Konstellationen stelle ich schnell belastbare Arbeitsbeziehungen her und führe unterschiedliche Interessen, Perspektiven und Entscheidungsebenen zu Entscheidungen zusammen.

Mein Maßstab ist nicht Veränderung, sondern Unternehmensleistung. Steuerungsfähigkeit ist dafür der Hebel: bessere und schnellere Entscheidungen, klare Verantwortlichkeiten und wirksame Governance, weniger Reibungsverluste zwischen Bereichen, höhere Umsetzungs- und Anpassungsfähigkeit – und darüber bessere operative Performance und die Realisierung wirtschaftlicher Ziele. Das ist mein Beitrag zu Value Creation. Zusammenarbeit, Führung und Organisation sind dabei kein Selbstzweck, sondern wirtschaftlich relevante Hebel für Execution.

Ich bleibe nicht bei der Diagnose. Ich gehe mit in die Umsetzung – je nach Mandat mit formaler Verantwortung im Unternehmen oder ohne Weisungsmacht, über Managementurteil, Intervention, Programm- und Prozesssteuerung. Und ich arbeite so, dass Management und Organisation danach selbst besser steuern, entscheiden und umsetzen können.
Erfahrungsüberblick
Unternehmensführung und Linienverantwortung
Geschäftsführerin von fünf Tochtergesellschaften eines Konzerns mit Alleinvertretungsbefugnis (Deutschland, Niederlande); Prokuristin der Holding und Mitglied der erweiterten Geschäftsführung; kaufmännische Führungsverantwortung für weitere Tochtergesellschaften in Deutschland, den Niederlanden und Tschechien; Reorganisation von Gesellschaften in kritischer Ergebnissituation. Zuvor Leitung Controlling, Unternehmensorganisation und DV einer regionalen Führungsgesellschaft: Planung, Cash-Management und Finanzierungen für die Gruppe, Berichtswesen an Geschäftsführung und Verwaltungsrat, Führung der Verwaltungsrunde der kaufmännischen Leiter der Beteiligungsgesellschaften und deren Integration in eine gemeinsame Steuerung. Danach Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin Controlling einer Venture-Capital-Gesellschaft: Aufbau von Controlling-, Reporting- und MIS-Systemen zur Steuerung der Portfoliounternehmen. Später Interim-Linienverantwortung als Bereichsleiterin Beteiligungscontrolling und Treasury einer Verlagsgruppe bei Vakanz im Bereich des kaufmännischen Vorstands.

Steuerungs- und Entscheidungsfähigkeit
Ausgangspunkt ist eine geschäftliche Anforderung: Was muss das Unternehmen leisten, und was verhindert gegenwärtig, dass es das tut? Ich analysiere formale und informale Steuerung – Governance, Entscheidungsrechte, Verantwortung, Rollen, Schnittstellen und Prioritäten ebenso wie Interessen, Konflikte und eingespielte Verhaltensmuster – und verändere, was Entscheidungen und Umsetzung blockiert.

Transformation und Integration
Integration von Beteiligungsgesellschaften in eine gemeinsame Steuerung, Zentralisierung, Digitalisierung, Post-Merger-Integration und internationale Veränderungsprogramme mit Programm- und Projektverantwortung – häufig in technisch geprägten Organisationen und an der Schnittstelle von Management, IT, Engineering und Fachbereichen. Umsetzung beschlossener Veränderungen in die tatsächliche Organisation, über mehrere Führungsebenen bis in die Linie. Wo bekannte Lösungen nicht mehr tragen, entwickle ich mit dem Management neue Optionen für Geschäftsmodell, Steuerung und Organisation und bringe sie zur Entscheidung – so ein digitales Geschäftsmodell, das ein Team nach Monaten ohne tragfähiges Ergebnis in einem fünftägigen Design Sprint entwickelte.

Umsetzung und Aufbau von Steuerungsfähigkeit
Übernahme von Verantwortung auch bei kurzfristigen Vakanzen, hohem Veränderungsdruck und konfliktreichen Konstellationen. Konflikte sind dabei häufig ein Symptom dafür, dass formale Steuerung, Interessen, Entscheidungsrechte und informale Organisation nicht zusammenpassen; ich übersetze sie in Steuerungsregeln und Vereinbarungen.

Wirtschaftliche Steuerung und Performance
Controller's Diplom und langjährige Linienerfahrung in Controlling und Finance: Konzernkonsolidierung, Wirtschafts- und Finanzplanung, Forecast, Cash-Management und Bankfinanzierungen, Beteiligungscontrolling, Aufbau von Berichts- und Steuerungssystemen für Beteiligungsgruppen, Reporting gegenüber Geschäftsführung, Vorstand, Verwaltungsrat, Gesellschaftern und Finanzierungspartnern; Zielsteuerung und OKR. Transformation muss sich in Unternehmensleistung und Wertschöpfung zeigen.
Aufgabenstellung
  • Change Management
  • Geschäftsführung
  • Post Merger Integration
  • Digitalisierung
  • Aufbau
  • Transformation, Integration, Reorganisation
  • Unternehmenssteuerung, Governance, Execution
  • Performance, Controlling, Finance, Reporting
Funktionen
  • Geschäftsführung / General Management / Board
  • Organisation
  • Rechnungswesen & Controlling
  • Finanzen
  • Interim Executive, Programmverantwortung
  • Value Creation, Geschäftsmodellentwicklung
  • Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit
Rolle im Unternehmen
  • 1. Ebene / Vorstand / Geschäftsführung
  • 2. Ebene / Bereichsleitung / Abteilungsleitung
  • Consultant, Advisor
  • Programm Manager
  • Interim Executive
  • Programm- und Projektverantwortung
Branchenerfahrung
  • Transport & Logistik
  • Mobility
  • Öffentliche Verwaltung
  • Medien & Verlage
  • FMCG
  • Venture Capital / Beteiligungsgesellschaft
  • Recycling und Entsorgung (Konzernverbund)
Typ des Unternehmens
  • Konzern
  • Mittelstand
  • Behörden
  • Non-Profit
  • Inhabergeführt / Familienunternehmen
Regionen (Regionen, in denen Sie nachweislich über Erfahrung verfügen)
  • Europa (EU)
  • Deutschland
  • Niederlande
  • Tschechische Republik
Sprachen
  • Deutsch (Muttersprache)
  • Englisch (Verhandlungssicher)
  • Spanisch (Grundkenntnisse)
Besondere Zertifikate & Auszeichnungen
  • 2025: Metatheoretisch fundierte Beratung in Konflikten (Hephaistos Institut, München)
  • 2025: Master Management with AI (MMAI®), Online-Qualifizierung (academy4.ai / SGO Business School)
  • 2021–2024: Metatheoretisch fundierte Organisationsentwicklung, 3 Ausbildungsgänge (Hephaistos)
  • 2022: Design Sprint Masterclass (Jake Knapp / AJ&Smart)
  • 2021: Strategic Design Thinking For Every Day, HPI Academy (Hasso-Plattner-Institut)
  • 2017: Scrum Master PSM I (Scrum.org)
  • 2017: Teamgestaltung, zertifiziert (Leuphana Universität Lüneburg)
  • 2012: Ausbildung zum Aufsichtsrat für den Mittelstand (Prof. Labbé)
  • 1994: Controller's Diplom, Stufen I–V (Controller Akademie Gauting)
Besondere Kompetenzen
  • Steuerungsfähigkeit herstellen: erkennen, warum Entscheidungen nicht greifen, und eingreifen
  • Formale und informale Steuerungsmuster verändern: Governance, Entscheidungsrechte, Schnittstellen
  • Geschäftsführung, Prokura und Bereichsleitung in Konzern-, Beteiligungs- und Mittelstandsstrukturen
  • Transformation, Reorganisation, Post-Merger-Integration: Programmverantwortung bis 150 Beteiligte
  • Value Creation über Steuerungsfähigkeit: schnellere Entscheidungen, klare Verantwortung, Umsetzung
  • Neue Geschäftsmodell- und Steuerungsoptionen zur Entscheidung bringen: Geschäftsmodell in fünf Tagen
  • Konflikte als Steuerungssymptom erkennen und in Steuerungsregeln und Vereinbarungen übersetzen
  • Stakeholder-Steuerung in komplexen Interessen- und Entscheidungssystemen
  • Finance und Controlling: Konsolidierung, Forecast, Liquidität, Reporting an Vorstand, Gesellschafter
  • Verantwortung übernehmen bei kurzfristigen Vakanzen und hohem Veränderungsdruck

Interim Management Projekte (Selbständigkeit)

Unternehmensbeschreibung

Bundesweit tätiger Mobilitätskonzern; Mandat im IT- und Führungsumfeld während der Konsolidierung von IT-Strukturen und verschärfter Wirtschaftlichkeitsanforderungen

Ort
Deutschland
Rolle / Hierarchie
Consultant, Advisor
Ausgangssituation beim Auftraggeber

Der Konzern musste seine IT-Strukturen konsolidieren und verschärfte Wirtschaftlichkeitsanforderungen erfüllen – bei gleichzeitig reduziertem Budget und geringerer Kapazität. Das gelang nicht zuverlässig: Konkurrierende Verantwortlichkeiten, ungeklärte Schnittstellen und Konflikte im Führungssystem verhinderten, dass Prioritäten gesetzt und wirtschaftliche Entscheidungen verbindlich getroffen und umgesetzt wurden.

Verantwortungsbereich (Umsatz und Mitarbeiter)
Mandat im IT- und Führungsumfeld des Konzerns mit mehreren Führungs- und Expertenteams, standortübergreifend: Governance-, Entscheidungs- und Steuerungsstrukturen; Verantwortlichkeiten, Eskalationswege und Schnittstellen; Rollen zwischen Führung, Produktverantwortung, Architektur und technischen Expertenrollen; Prioritäten und Entscheidungslogiken unter Kostendruck.
Aufgaben
Prioritäten und Entscheidungslogiken geschärft, Rollen- und Schnittstellenkonflikte bearbeitet, verbindliche Verantwortlichkeiten und wirtschaftliche Prioritäten mit den Führungskräften festgelegt und verankert.
Ergriffene Maßnahmen
Strukturelle und informale Konfliktursachen in Steuerungsregeln, Verantwortlichkeiten, Eskalationswege und Vereinbarungen übersetzt. Rollen zwischen Führung, Produkt, Architektur und Expertenrollen geklärt; Entscheidungsprozesse mit Stakeholdern geführt.
Erzielte Erfolge
Höhere Transparenz über Zielkonflikte und Verantwortlichkeiten. Verbindlichere wirtschaftliche Steuerung. Höhere Koordinations- und Entscheidungsfähigkeit im Führungssystem.
Besondere Herausforderungen
Spannungen zwischen fachlicher Exzellenz, Architektur- und Plattformverantwortung und organisationaler Steuerung; mehrere Teams an mehreren Standorten; Budget- und Kapazitätsreduktion während der Umsetzung.
Unternehmensbeschreibung

Bundesweit tätige öffentliche Organisation mit regionalen Einheiten, im Übergang von dezentraler Verantwortung zu einer zentralen Organisation

Ort
Deutschland, bundesweit
Rolle / Hierarchie
Consultant, Advisor
Ausgangssituation beim Auftraggeber

Die beschlossene Zentralisierung muss wirksam werden: Eine bundesweit tätige Organisation geht von dezentraler Verantwortung auf eine zentrale Struktur über. Die Herausforderung liegt nicht in der formalen Reorganisation: Führungsrollen, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen und Zusammenarbeit entscheiden darüber, ob die beschlossene Struktur tatsächlich steuerungsfähig wird.

Verantwortungsbereich (Umsatz und Mitarbeiter)
Umsetzung der beschlossenen Zentralisierung im Führungssystem, mit Führungskräften mehrerer Regionen. Fokus auf Führungsverständnis, Rollen und Verantwortlichkeiten, Zusammenarbeit, Schnittstellen sowie Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen der entstehenden zentralen Organisation.
Aufgaben
Führungsverständnis, Rollen und Verantwortlichkeiten, Schnittstellen sowie Kommunikations- und Arbeitsstrukturen der neuen zentralen Organisation mit den Führungskräften der Regionen entwickeln und verankern.
Ergriffene Maßnahmen
Regionale Ausgangslagen und Spannungsfelder sichtbar gemacht, Führungsrollen und Schnittstellen geklärt und gemeinsame Prinzipien für Führung und Zusammenarbeit entwickelt. Kommunikations- und Arbeitsstrukturen werden schrittweise auf die neue Organisation ausgerichtet.
Erzielte Erfolge
Erste gemeinsame Führungs- und Arbeitsprinzipien entwickelt und regionale Perspektiven in die Gestaltung der neuen Organisation integriert. Weitere Umsetzung läuft.
Besondere Herausforderungen
Unterschiedliche regionale Ausgangslagen und gewachsene Arbeitsweisen; eine Zentralisierung, die formal beschlossen ist, aber erst durch neue Rollen, Schnittstellen und Zusammenarbeit wirksam wird.
Unternehmensbeschreibung

Unternehmen für Waggonvermietung und Schienenlogistik, Hamburg; während des Mandats Verkauf an einen neuen Shareholder

Ort
Hamburg
Rolle / Hierarchie
Consultant, Advisor
Ausgangssituation beim Auftraggeber

Das Unternehmen hatte eine Transformation beschlossen – Plattformfähigkeit, Kundenzentrizität, Prozessdesign – und musste sie unter einem laufenden Eigentümerwechsel fortsetzen. Reibungsverluste im Vorstand und zwischen den Führungsebenen verlangsamten Entscheidungen und Umsetzung. Während des Mandats wurde das Unternehmen an einen neuen Shareholder verkauft; die Transformation musste unter veränderten Eigentümererwartungen weitergeführt werden.

Verantwortungsbereich (Umsatz und Mitarbeiter)
Projektleitung des Transformationsvorhabens. Mandat auf Vorstandsebene über mehrere Führungsebenen hinweg: Vorstand, Bereichsleitungen (N-1), Führungskräfte. Themen: Steuerungs- und Entscheidungsfähigkeit des Vorstands, Strategie, Zusammenarbeit, Platform-Readiness, Kundenzentrizität, Prozessdesign.
Aufgaben
Steuerungs-, Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit von Vorstand und Führungssystem gestärkt; Strategie-, Führungs- und Zusammenarbeitsthemen neu ausgerichtet; Platform-Readiness, Kundenzentrizität und Prozessdesign in die Transformation integriert.
Ergriffene Maßnahmen
Interventionen im Vorstand. Interviews mit Bereichsleitungen zu Dysfunktionen. Umsetzung über mehrere Führungsebenen bis N-1. Mit dem Vorstand einen Prozess eingeführt, der Konflikte im Führungsteam offen verhandelbar macht (psychologische Sicherheit).
Erzielte Erfolge
Regulationsfähigkeit der Organisation erhöht, konstruktiverer Umgang mit Konflikten im Führungsteam. Transformation auch nach dem Verkauf an den neuen Shareholder vorangetrieben. Der eingeführte Prozess zeigte nachhaltige Wirkung. Referenz vorhanden.
Besondere Herausforderungen
Verkauf an einen neuen Shareholder während des Mandats; Entscheidungen auf Vorstandsebene unter Vertraulichkeit; Umsetzung über mehrere Führungsebenen gleichzeitig.
Unternehmensbeschreibung

International tätiger Konsumgüterkonzern; parallele Transformationsvorhaben: digitale Geschäftsmodelle, agile Arbeits- und Steuerungsformen, Legal Merger im SAP-Umfeld

Ort
international
Rolle / Hierarchie
Programm Manager
Ausgangssituation beim Auftraggeber

Ein internationales Legal-Merger-Vorhaben im SAP-Umfeld musste termingerecht vollzogen werden. Parallel sollte ein neues digitales Geschäftsmodell entstehen, an dem ein Team über Monate ohne tragfähiges Ergebnis gearbeitet hatte. Beides lief in einem internationalen Konzernumfeld über Länder-, Funktions- und Systemgrenzen, in dem zugleich agile Arbeits- und Steuerungsformen erprobt wurden.

Verantwortungsbereich (Umsatz und Mitarbeiter)
Prozess- und Transformationssteuerung über mehrere Vorhaben hinweg; Entwicklung und Erprobung agiler Arbeitsweisen, Gestaltung eines digitalen Design-Sprint-Prozesses sowie agile Steuerung eines internationalen Legal-Merger-Projekts mit rund 150 Beteiligten.
Aufgaben
Interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit strukturieren, Entscheidungen beschleunigen, agile Steuerungslogiken etablieren und digitale Geschäftsmodellentwicklung in konkrete Ergebnisse überführen.
Ergriffene Maßnahmen
Deep Dives zu Kanban, Entwicklung agiler Piloten, Prüfung skalierter agiler Organisationsmodelle auf Passung zum Unternehmenskontext, Reviews und Retrospektiven sowie methodische Führung eines vollständig digitalen Design-Sprint-Prozesses.
Erzielte Erfolge
Legal-Merger-Vorhaben über Länder-, Funktions- und Systemgrenzen termingerecht umgesetzt. Ein Team, das über Monate kein tragfähiges Ergebnis erzielt hatte, entwickelte im Design Sprint innerhalb von fünf Tagen ein digitales Geschäftsmodell.
Besondere Herausforderungen
Mehrere parallele Vorhaben in einem internationalen Konzernumfeld; agile Arbeitsformen, die zum Unternehmenskontext passen mussten; Legal Merger mit rund 150 Beteiligten über Länder-, Funktions- und Systemgrenzen.
Unternehmensbeschreibung

Verlagsgruppe mit Holding und Beteiligungsgesellschaften, Hamburg

Ort
Hamburg
Rolle / Hierarchie
2. Ebene / Bereichsleitung / Abteilungsleitung
Ausgangssituation beim Auftraggeber

Die Verlagsgruppe musste ihre Planungs-, Steuerungs- und Berichtspflichten gegenüber Vorstand, Gesellschaftern und Finanzierungspartnern ohne Unterbrechung erfüllen. Sehr kurzfristig entstand eine Vakanz im Bereich des kaufmännischen Vorstands; zentrale Aufgaben in Controlling und Finanzmanagement mussten ad hoc übernommen und weitergeführt werden.

Verantwortungsbereich (Umsatz und Mitarbeiter)
Linienverantwortung auf Interimsbasis für Holding-Controlling, Konzernkonsolidierung, Forecast und Planung, Berichterstattung an Vorstand, Gesellschafter und Finanzierungspartner, Finanz- und Liquiditätsmanagement, Konzernberichtswesen.
Aufgaben
Holding-Controlling, Konzernkonsolidierung, Forecast und Planung, Berichterstattung an Vorstand, Gesellschafter und Finanzierungspartner, Finanz- und Liquiditätsmanagement, Analyse und Weiterentwicklung des Konzernberichtswesens.
Ergriffene Maßnahmen
Ad-hoc-Übernahme der zentralen Aufgaben in Controlling und Finanzmanagement. Konzernberichtswesen analysiert und Verbesserungen konkret umgesetzt. Beteiligungscontrolling weiterentwickelt.
Erzielte Erfolge
Zeitkritische Steuerungs- und Berichtsprozesse während der Vakanz sichergestellt, Verbesserungen umgesetzt, Beteiligungscontrolling weiterentwickelt und geordnet an die neue Führungskraft übergeben. Referenz vorhanden.
Besondere Herausforderungen
Übernahme ohne Vorlauf; Berichtspflichten gegenüber Vorstand, Gesellschaftern und Finanzierungspartnern liefen während der Vakanz weiter.

Werdegang (Festanstellung)

Eigene Beratungs- und Interimspraxis

Ort
Hamburg
Notizen
Interim-Mandate, Transformation und Unternehmenssteuerung in Konzernen, Mittelstand und öffentlichen Organisationen. Mandate mit Vorständen, Geschäftsführungen und Führungsteams zur Steuerungs-, Entscheidungs- und Umsetzungsfähigkeit, häufig in komplexen Stakeholder-, Konflikt- und Veränderungssituationen.

Venture-Capital-Gesellschaft

Ort
Berlin
Notizen
Mitglied der Geschäftsleitung (Führungskomitee) einer Venture-Capital-Gesellschaft mit einem Fondsvolumen von rund 250 Mio. Euro, eingebracht von Versicherungen und Banken. Aufbau und Leitung des Controllings; Aufbau von Controlling-, Reporting- und MIS-Systemen zur Steuerung der Portfoliounternehmen; Aufbau der Organisationsstruktur und Prozessdefinition; operative Unterstützung der Portfoliounternehmen vor Ort.

International ausgerichtete Textilvermarktungsgruppe mit weltweit vertretenen Tochtergesellschaften; Joint Venture in der Gruppe der RWE Entsorgung AG

Ort
Bad Oldesloe
Notizen
Geschäftsführerin von fünf Tochtergesellschaften (Deutschland, Niederlande) mit Alleinvertretungsbefugnis; Prokura der Holding; kaufmännische Führungsverantwortung für weitere Töchter in Deutschland, den Niederlanden und Tschechien. Reorganisation von Gesellschaften in kritischer Ergebnissituation; Berichtssysteme als Basis systematischer Wirtschaftsplanung; Rechnungswesen, Controlling und DV der US-Gesellschaften. 1997 zusätzlich Controlling und Beteiligungscontrolling der Holding.

Regionale Führungsgesellschaft der RWE Entsorgung AG für operative Beteiligungsunternehmen in Rheinland-Pfalz, Saarland, Südhessen, Nordbayern und Baden-Württemberg

Ort
Mainz
Notizen
Aufbau des Steuerungsinstrumentariums einer neu gegründeten regionalen Führungsgesellschaft: Monatsberichtswesen für Geschäftsführung und Verwaltungsrat, Wirtschafts- und Finanzpläne, Entscheidungsvorlagen zur strategischen Unternehmenssteuerung, Cash-Management und Bankfinanzierungen der Gruppe, einheitliche Abrechnungs- und DV-Verfahren (SAP R/3). Führung der Verwaltungsrunde der kaufmännischen Leiter aller Beteiligungen und deren Integration auf gemeinsame Aufgabenstellungen.

Ausbildung / Studium / Weiterbildung

Land
Deutschland
Land
Deutschland
Land
Deutschland
Land
Deutschland
Fachrichtung
Finanzen
Land
Deutschland
Abschluss
Diplom
Fachrichtung
Ökonomie
Land
Deutschland

Mitgliedschaft

Mitglied seit September 2026.

Gremientätigkeit, Lehrtätigkeit, politisches Engagement, u.ä.

Lehrtätigkeit in der Führungskräfteentwicklung seit 2016.

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